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  • AutorenbildPeter Marienkäfer

Kultur wird zu reiner Geometrie - von Isaak

Ein Dreieck bleibt ein Dreieck – also eine universelle Form egal ob man daraus ein Kirchendach gestaltet oder das Grabmal eines ägyptischen Pharaos… das dahinterliegende zeitlose Prinzip ist das einzige was die Äonen überdauert, denn jede Form aus dem grenzenlosen Sein hervorströmt, kehrt früher oder später zu diesem einen Sein zurück und erfährt sich auf dieser Reise selbst.

Kulturen kommen und gehen, Königreiche steigen auf und fallen, doch die eine Kraft die diese Bewegung in Gang gesetzt hat, wird immer noch präsent sein, wenn das Ende aller Tage gekommen ist. Es ist unsere Aufgabe all ewig und unauslöschlich ein Zentrum des Ausdrucks dieser Kraft zu sein und als Umkehrschluss wie ein Kind das eine Sandburg baut zu erkennen, dass dieses Werkt zwar sehr schön sein kann, jedoch jederzeit nichtig gemacht werden kann, in Vergessenheit gerät aber trotzdem der Spielplatz unverändert der selbe bleibt. Oder um es in der Sprache der alten Griechen auszudrücken: panta rhei – alles fließt

Die einzige Konstante ist die dahinter liegende Ursubstanz deren Fluss und Bewegung wir allgemein als Lebenskraft bezeichnen und welche ungetrennt und eins mit dieser einen Kraft ist, deren Schoß und Bausubstanz sie ist.


Dies ist eine Erklärung, weshalb gerade alle Kulturen einer Wandlung unterliegen, so zwingt uns der Fluss der Lebenskraft zu neuen Formen der Schönheit, Einheit und Harmonie deren verbesserter Ausdruck das Erscheinungsbild des Goldenen neuen Zeitalters ist. Wer Ohren hat der höre, wer Augen hat, der sehe! Es grenzt an Lächerlichkeit in einem Universum, das die Zeit nicht kennt eine Erscheinung von einigen Jahrzehnten oder Jahrhunderten als den absoluten Maßstab des menschlichen Ausdrucks und seiner Bestimmung anzusehen, vor allem dann nicht, wenn der Mensch noch nicht begriffen hat, wer und was er und sie tatsächlich ist. Das Weltbild der Materialisten wird diese in düsteres Zeitalter der Knechtschaft und Sklaverei unter den Ketten und dem Joch saturnischer Dämonen zwingen während der erwachte Mensch die Verbindung von Saturn und Uranus als rauschende und stille Ekstase immanent und omnipräsent in seinem Sein wahrnimmt, ausdrückt und manifestiert. Und so tickt der Uhrzeiger der Zeit wie ein gewaltiges Damoklesschwert über den Häuptern der alten Kultur, jederzeit bereit zu beenden was seine Funktion auf diesem Plan der Schöpfung erfüllt hat. Dies mag für einige Menschen schwer zu erfassen sein, dennoch wird an folgender Stelle behauptet, dass der Tod nur der Anfang des eigentlichen Lebens ist. Die Kraft die ganze Völker in die Knie zwingt, wird andere Völker erheben und in ein Dasein führen und zwar irdisch wie auch spirituell, das man wahrlich Mensch-sein nennen darf. Die sündigen Verfehlungen der Kirche, das abartige Kasten System der Brahmanen und der modrige Geruch religiösen Fanatismus werden in diesen Zeiten des Umbruchs zum Schafott geführt und die Menschheit wird von dieser Pest befreit werden. Dies geschieht nicht durch äußere Kreuzritter – dies geschieht durch die Kräfte die diese Bewegungen selbst in Gang gesetzt haben und wird in einer Stille und noch nie dagewesenen Ruhe des Kollektivs enden und somit wird der Mensch aus dem Grenzenlosen empfangen und ein Manifest und Zeugnis für dieses auf ewig sein. Sub species eternitatis – unter dem Gesichtspunkt der Ewigkeit. Kurz gesagt: Kultur wird reine Geometrie.




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